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Unterschiedliche Sichtweisen zur Umsetzung eines Ganztagsangebots in der Stadt Melle führten im Frühjahr 2005 zu Missstimmungen zwischen dem Schulträger und den Meller SchulleiterInnen. Diese sind behoben, nachdem der Schulträger durch eigene Recherche ebenfalls zu der Erkenntnis gelangt ist, dass die nach seiner Auffassung von den Schulleitern ursprünglich zu übernehmenden Aufgaben von diesen unter rechtlichen Gesichtspunkten gar nicht übernommen werden dürfen (z.B. Abschließen von Arbeitsverträgen mit Honorarkräften für ein Nachmittagsangebot).
Sofern ein Bedarf ermittelt werden konnte, richteten einige Grundschulen ein freiwilliges Nachmittagsangebot nach dem "Meller Modell" ein (kostenpflichtiges Angebot am Nachmittag).
Die Grönenbergschule (GS) und die Heinrich-Böll-Schule (HS) in Melle Mitte kooperieren miteinander und sind seit 2006 "Offene Ganztagsschulen" (kostenfreies Angebot am Nachmittag). Die Stadt Melle als Schulträger profitierte dabei vom 4 Mrd. Euro schweren Förderprogramm der ehemalige (rot-grünen) Bundesregierung. Die Lindenschule und die Realschule in Buer sind mittlerweile ebenfalls offene Ganztagsschulen geworden.
Wir haben Ende 2005 und 2006 zwei Befragungen der Eltern in Schule und Kindertagesstätten durchgeführt. In beiden Fällen war das Interesse an einem Nachmittagsangebot so gering, dass von der Einrichtung Abstand genommen habenIn der zweiten Februarhälfte 2009 wird es eine erneute Befragung durch die Schule und die beiden Kindertagesstätten in Wellingholzhausen geben. Wir möchten in Erfahrung bringen, ob mittlerweile Interesse / Bedarf an der Einrichtung eines freiwilligen Nachmittagsangebots nach dem Meller Modell besteht.
In der Hauptschule bieten wir seit 1997 epochal durchgeführte Angebote im Rahmen von FAN an, in der Grundschule läuft seit Anfang Februar 2007 einmal wöchentlich ein freiwilliges Angebot "Tischlern". _________________________________________________________________________________ ![]() Wenn Sie wissen wollen, wie wichtig ein individuell abgestimmter Schülerarbeitsplatz ist, erhalten Sie dazu unter dem Menüpunkt "Schülermobiliar" ________________________________________________________________________________ ![]() Zahlreiche Kinder leiden unter Bewegungsarmut und -mangel. Die Schule kann vor allen Dingen im Sportunterricht und im Sportförderunterrichts - in der Regel auf den Vormittag beschränkt - gegensteuern und Bewegungsanregungen geben sowie Eltern zusätzlich beraten. Doch letztlich bleiben die Erziehungsberechtigten und ihre Kinder dafür verantwortlich, was davon am Nachmittag umgesetzt wird. Die Forderung muss lauten: Fußball spielen - nicht nur Fan sein ! Aktiv Sport treiben - nicht nur körperlich passiv vor dem Computer oder dem Fernseher hängen. |