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Street Soccer Court eingeweiht
Interne Zwänge machten es erforderlich, die kleine Einweihungsfeier des „street soccer courts“ für den 28. November 2005 zu terminieren. Wir konnten nicht ahnen, dass bereits Ende November erhebliche Schneefälle zu solch chaotischen Verhältnissen im Münsterland und im Landkreis Osnabrück führen würden, dass die Meldungen dazu in den Nachrichtensendungen des Fernsehens und des Rundfunks tagelang einen breiten Raum einnahmen.
Da wir am Nachmittag ab 15:00 Uhr die Kugel rollen lassen wollten, und zwar auf „grünem Rasen“, griffen Schüler der 8. Klasse zu Schneeschiebern und Schaufeln und befreiten das Spielfeld von der weißen Pracht. Nach knapp zwei Stunden war die Arbeit erledigt und alle Voraussetzungen erfüllt, um den Court offiziell freizugeben.
Im Beisein der geladenen Gäste, einiger Eltern, zahlreicher SchülerInnen und Lehrkräfte bedankte sich Schulleiter Peter von Koss bei Helmut Kalthoff, dem Vorsitzenden der Helmut – Kalthoff - Stiftung aus Münster, die mit ihrem Sponsoringangebot den Anstoß zu diesem Projekt gegeben hatte. Vermittelnd tätig war Christoph Heidenescher, Mitarbeiter von Desso DLW - Sports Systems, dem weltweiten Marktführer für Kunstrasenbeläge. Der Dank des Schulleiters galt weiter der Stadt Melle, dem Ortsrat Wellingholzhausen und dem Förderverein der Schule, die gemeinsam durch finanzielle Zuschüsse dafür gesorgt hatten, dass die notwendigen Materialien für die vorbereitenden Baumaßnahmen beschafft werden konnten.
Ortsansässige Firmen stellten Maschinen oder Werkstätten zur Verfügung (Fa. Wilma Heidenescher / Gabelstapler und Fa. Hepa / Metallbau). Ein dickes Lob galt dem Hausmeister Ralf Flitner, in dessen Händen Planung und Bauausführung lagen und der dabei von Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse unterstützt wurde, die im Rahmen des seit 1997 an der Schule durchgeführten freiwilligen Nachmittagangebots Praxistage sammelten.
Schließlich rollte der Ball im Eröffnungsspiel drei gegen drei zwischen Schülern und Lehrern, wobei die hoch motivierten Schüler ihre läuferische Überlegenheit nicht in Tore umsetzen konnten, sondern sich der Routine und Ballsicherheit der Lehrer beugen mussten. |