|
|
|
Powerpoint zur Infoveranstaltung am 18.05.2010
Schulstruktur in der Stadt Melle Info 18[...].ppt Microsoft Power Point Präsentation [681.5 KB] Aus dem Meller Kreisblatt v. 10. 4. 2004Heftige Kontroversen in der Schulstrukturdebatte 2003/2004
Die Umsetzung der sog. Schulstrukturreform hat vor allen Dingen in den Ortsteilen der Stadt Melle zu heftigen Diskussionen und zu Empörung geführt. Bei der Ratssitzung am 19. Dezember 2003 gabe es für keines der vier vorgelegten Modelle eine Mehrheit.
Der Anfang Januar 2004 vom Verwaltungsausschuss gefasste Beschluss zur Festlegung von Einzugsbereichen wurde aus mehreren Gründen kritisiert. Er war das auslösende Moment für Eltern aus den Ortsteilen Oldendorf/Westerhausen und Wellingholzhausen ein Bürgerbegehren vorzubereiten.
In knapp drei Wochen gelang es den Initiatoren, fast 6.000 Unterschriften zu sammeln und damit deutlich mehr als erforderlich.
Die Unterschriften wurden der Stadt Melle Anfang April 2004 vorgelegt. Nachdem der Verwaltungsausschuß der Stadt das Bürgerbegehren am 11. Mai 2004 für unzulässig erklärt hat, beauftragten die Initiatoren ein Anwaltsbüro Klage vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück zu erheben.
Anfang 2005 hat das Verwaltungsgericht Osnabrück die Klage abgewiesen. Diese Entscheidung wurde maßgeblich durch ein Urteil in einem ähnliche gelagerten Fall beeinflusst, das einige Monate vorher ergangen war (eine Initiative aus Hunteburg wollte aus Sorge und den Schulstandort im Rahmen der anstehenden Schulstrukturreform die dortige GHOS in ein HRS umgewandelt sehen). Trotz dieses vorliegenden Urteils sah die Wellinger Initiative durchaus Erfolgsaussichten, da unsere Schule (im Gegensatz zur GHOS Hunteburg) über eine solide Dreizügigkeit in der Grundschule verfügte die es erlaubt hätte, darauf eine (vom Gesetzgeber ermöglichte) Haupt- und Realschule aufzubauen, die in den jeweiligen Jahrgängen / Schulformen einzügig gearbeitet hätte.
Die Zukunft wird zeigen, dass bei den derzeitigen Rahmenbedingungen (2005) die Hauptschule in Wellingholzhausen um die Existenz kämpfen muss. Es ist zu befürchten, dass dieser Kampf nicht erfolgreich sein wird und der Ort sich in einigen Jahren zu einem reinen Grundschulstandort entzwickelt. Ein Schulort, der an Attraktivität verliert, wird nicht nur weniger Neubürger anziehen sondern auch Mitbürger verlieren - mit Auswirkungen auf die Schülerzahl.
Übersichtskarte der Stadt Melle / Grafik zur Umsetzung des Ratsbeschlusses
Schuelerwanderung.pdf Adobe Acrobat Dokument [325.0 KB] Neue Osnabrücker Zeitung: Online-Beitrag nach der abschließenden Ratssitzung von Mitte März 2004 |